2001

WVFI-Gründung: Ich verabschiedete mich also vom Immobilienjournalismus, wollte jedoch auf andere Weise dazu beitragen, diesen zu fördern. Für alles und jedes gab es damals Journalistenpreise, nur nicht für Immobilienjournalismus. Ich hatte die Idee, eine Vereinigung zu gründen und eine Jury zu etablieren, die jedes Jahr einen besonders verdienstvollen Immobilienjournalisten auszeichnete. Ich gewann Professor Karl-Werner Schulte, einen der angesehensten Immobilienökonomen der Welt, für diese Idee. Schulte kann als Vater der Immobilienökonomie in Deutschland bezeichnet werden. Er war gleich begeistert von der Idee, so wie er stets aufgeschlossen für Neues ist. Für die Jury gewann ich meinen ehemaligen Chef, den früheren Herausgeber und Chefredakteur der WELT, Thomas Löffelholz, mit dem ich freundschaftlich verbunden blieb. Zudem gelang es mir, für die Jury den angesehenen Medienwissenschaftler Professor Matthias Kepplinger zu gewinnen, von dem mir Elisabeth-Noelle Neumann immer wieder berichtet hatte. Schließlich war und ist noch Hans-Joachim Beck in der Jury des Vereins, damals Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin und einer der angesehensten Experten für Immobiliensteuerrecht. Es gelang uns, eine Reihe von Immobilienfirmen zu finden, die den Verein und damit auch den Preis finanzierten. Der erste Preisträger war Jens Friedemann, damals bei der FAZ für das Thema Immobilien zuständig.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Karl-Werner Schulte, Christian Hunziker, Dr. Rainer Zitelmann

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