1978

1978 begann ich mit dem Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an der Technischen Hochschule Darmstadt. Ich studierte für das Lehramt an Gymnasien, aber nicht, weil ich unbedingt Lehrer werden wollte, sondern, einfach, weil ich nicht genau wusste, was ich später tun sollte und weil mich Politik und Geschichte interessierten. Zu Beginn meines Studiums war ich immer noch Marxist. Aber an der Universität waren das damals viele, fast alle. Links zu sein war „in“. Das forderte meinen Widerspruchsgeist heraus. Der Wandel in meinen Einstellungen setzte langsam ein, als ich begann, mich mit dem Nationalsozialismus zu befassen. Ich hatte die Biographie von Joachim Fest über Adolf Hitler gelesen und begann, mich intensiv mit der nationalsozialistischen Zeit zu befassen. Ich wollte verstehen, wie so viele Deutsche einem Mann folgen konnten, der unendliches Unheil über Deutschland und die Welt brachte.

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